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Am 31. Oktober 2026 empfängt Bayer Leverkusen in der BayArena den VfB Stuttgart zu einem Bundesliga-Duell zweier Teams mit völlig unterschiedlicher Formkurve. Nach sechs Pflichtspielsiegen in Serie stoppte die Niederlage in Hoffenheim den Leverkusener Lauf, doch die starke Heimserie und Stuttgarts Auswärtsschwächen machen diese Partie zu einem richtungsweisenden Duell im oberen Tabellenmittelfeld.
In den vergangenen Jahren waren Begegnungen zwischen Bayer Leverkusen und dem VfB Stuttgart meist hart umkämpft. In den letzten sechs Aufeinandertreffen gelang Leverkusen nur ein Sieg, drei Partien endeten unentschieden, zweimal setzte sich Stuttgart durch. Das spricht für eine gewisse Eingespieltheit beider Teams aufeinander, die klare Ergebnisse eher selten zulässt, und zeigt zugleich, dass Leverkusen seine nominelle Überlegenheit nicht immer in Dominanz ummünzen konnte.
Gleichzeitig ist auffällig, dass Leverkusen in der BayArena häufig die entscheidenden Momente auf seiner Seite hatte. Gerade in wichtigen Phasen der Saison kippte die Bilanz im eigenen Stadion oft zugunsten der Werkself.
Bayer Leverkusen geht mit dem klaren Ziel der Wiedergutmachung in dieses Spiel, nachdem eine 0:3-Pleite in Hoffenheim die Serie von sechs Pflichtspielsiegen unter Carles Martínez beendet hat. Zuvor hatte die Werkself OFI Crete in der Europa League mit 2:0 und Freiburg in der Bundesliga mit 2:1 geschlagen, wobei Schick und Ibrahim Maza als Offensivduo den Unterschied machten. Vor heimischer Kulisse ist die Linie weiter beeindruckend: Leverkusen gewann alle vier bisherigen Pflichtheimspiele dieser Saison.
Dem gegenüber steht eine deutlich wackligere Form des VfB. Die Mannschaft von Sebastian Hoeneß verlor zunächst 0:1 beim Hamburger SV, holte dann ein 1:1 in der Champions League bei Atletico Madrid und unterlag anschließend zuhause Borussia Mönchengladbach mit 2:3. Zwar traf Ermedin Demirovic in dieser Partie doppelt, doch Stuttgart wartet nun seit drei Pflichtspielen auf einen Sieg und sucht vor allem auswärts nach Stabilität.
Leverkusens jüngste Heimbilanz ist beeindruckend. In 87 % der letzten 15 Heimspiele über alle Wettbewerbe blieb die Werkself ungeschlagen, in der Bundesliga waren es 80 % der vergangenen 20 Heimauftritte. In 40 % der letzten 30 Liga-Heimspiele stand zudem die Null. Wenn es darum geht, Gegner klar zu schlagen, gewann Leverkusen 50 % der letzten 20 Bundesliga-Heimspiele in der BayArena mit mindestens zwei Toren Vorsprung und unterstreicht damit die Wucht im eigenen Stadion.
Beim VfB fällt die Entwicklung deutlich gemischter aus. Stuttgart verlor sechs der letzten zwölf Bundesligapartien und ist wettbewerbsübergreifend seit drei Spielen sieglos. Offensiv bleibt die Mannschaft jedoch gefährlich: In 42 % der vergangenen zwölf Partien gewann Stuttgart mit mindestens zwei Toren Differenz, und die Auftritte in der Champions League zeigen, dass das Team gegen starke Gegner das Niveau anheben kann.
Über einen längeren Zeitraum betrachtet hält Leverkusen in den letzten 40 Bundesliga-Heimspielen eine Siegquote von 50 %, erzielt dabei im Schnitt 1,93 Tore pro Partie und kassiert nur 1,15 Gegentreffer. Stuttgart kommt trotz aktueller Probleme in den vergangenen 40 Ligaspielen ebenfalls auf eine Siegquote von 50 %, muss aber im Schnitt 1,5 Gegentore hinnehmen. In den Offensivkennzahlen wie Abschlüssen, Ballbesitz und gefährlichen Angriffen liegt Leverkusen, insbesondere in der BayArena, traditionell vor dem VfB.
Bei Leverkusen fehlt weiterhin Langzeitverletzter Martin Terrier. Eliesse Ben Seghir, Guéla Doué, Christian Kofane, Kennet Eichhorn und Montrell Culbreath verpassten die Partie in Hoffenheim und sind auch diesmal fraglich, endgültige Entscheidungen fallen kurzfristig. Moussa Diaby musste in Hoffenheim mit Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden, weshalb Malik Tillman in der offensiven Reihe als sicherere Startoption gilt. Loïc Badé bekam in derselben Partie einen Schlag ab, dennoch dürfte die bevorzugte Viererkette mit Jarell Quansah, Edmond Tapsoba, Facundo Medina und Miguel Gutiérrez zusammenbleiben.
Voraussichtliche Aufstellung Bayer Leverkusen: Flekken; Quansah, Tapsoba, Medina, Gutiérrez; Fernández, Aleix García; Tillman, Maza, Moreira; Schick.
Schicks Torserie macht ihn zum klaren Fixpunkt im Angriff, Maza dürfte nach seinen starken Heimauftritten erneut die Zehnerposition bekleiden.
Beim VfB Stuttgart fällt Josha Vagnoman nach seiner gegen Atletico Madrid erlittenen Muskelverletzung im Oberschenkel aus, zudem steht Nikolas Nartey nicht zur Verfügung. Tiago Tomás, Justin Diehl und Dan-Axel Zagadou arbeiten sich im Training an die Mannschaft heran. Lorenz Assignon ist auf der rechten Abwehrseite in die Startelf zurückgekehrt, während Demirovics Doppelpack gegen Gladbach seine Argumente für einen Einsatz neben oder knapp hinter Deniz Undav verstärkt.
Voraussichtliche Aufstellung Stuttgart: Seimen; Assignon, Jeltsch, Chabot, Mittelstädt; Stiller, Karazor; Leweling, Führich, Demirovic; Undav.
Hoeneß könnte auch Dzenan Pejcinovic oder Leo Sauer nach deren jüngsten Startelfeinsätzen in Betracht ziehen, doch Leweling und Undav bringen für ein schweres Auswärtsspiel die größere erprobte Torgefahr mit.
Angesichts der starken Leverkusener Heimform, der breiten Offensivbesetzung und Stuttgarts jüngster Schwächephase, insbesondere in der Fremde und mit drei sieglosen Spielen in Folge, spricht vieles für die Werkself. Das Modell sieht eine Siegchance von 70 % für Bayer Leverkusen, bei einem erwarteten 2:1-Heimerfolg, der sowohl die Offensivkraft der Gastgeber als auch Stuttgarts Fähigkeit, Partien offen zu halten, widerspiegelt.

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| 30 |
| GESAMTTABELLE | |||||||
| GESAMTTABELLE | PKT | SP | S | U | N | +/- | |
1 |
Bayern Munich | 17 | 7 | 5 | 2 | 0 | 19 |
2 |
Borussia Dortmund | 17 | 7 | 5 | 2 | 0 | 8 |
3 |
Freiburg | 13 | 7 | 4 | 1 | 2 | 7 |
4 |
Bayer Leverkusen | 13 | 7 | 4 | 1 | 2 | 4 |
5 |
RB Leipzig | 12 | 7 | 4 | 0 | 3 | 9 |
6 |
Werder Bremen | 12 | 7 | 3 | 3 | 1 | 1 |
7 |
Mainz | 10 | 7 | 3 | 1 | 3 | 3 |
8 |
SV Elversberg | 10 | 7 | 3 | 1 | 3 | -3 |
9 |
Augsburg | 9 | 7 | 2 | 3 | 2 | 4 |
10 |
Hoffenheim | 9 | 7 | 3 | 0 | 4 | 0 |
11 |
Hamburger SV | 9 | 7 | 3 | 0 | 4 | -10 |
12 |
Köln | 8 | 7 | 2 | 2 | 3 | -3 |
13 |
Paderborn | 8 | 7 | 2 | 2 | 3 | -3 |
14 |
Eintracht Frankfurt | 8 | 7 | 2 | 2 | 3 | -7 |
15 |
Stuttgart | 6 | 7 | 2 | 0 | 5 | -3 |
16 |
Schalke 04 | 6 | 7 | 1 | 3 | 3 | -3 |
17 |
Union Berlin | 6 | 7 | 1 | 3 | 3 | -12 |
18 |
Borussia M'gladbach | 3 | 7 | 1 | 0 | 6 | -11 |











